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Sonnenuntergang, Du blickst auf den Rhein. In deinem Glas glitzert eiskalter Riesling. Vor Dir spielen internationale Größen weltoffenen Jazz.
Nur wenige Meter entfernt feierst Du mit großen Acts die vielfältigen Spielarten des Sommers, von Soul bis Big Band Sounds. 3 Tage lang in einzigartiger Atmosphäre!   

Rund herum entdeckst Du Newcomer auf der Young Jazz Stage, erkundest die wunderschöne Weinregion bei Tagesprogrammen und hörst nachts die Freude musikalischer Improvisation bei den AfterSessions.

Das ist JAM – Jazz am Mäuseturm

SicherE dir jetzt dein Ticket & JAM mit uns!

DAS LINEUP

Im Park

Max Mutzke
Leslie Clio
Botticelli Baby
Jazzrausch Bigband
Jeff Cascaro
„Jugend jazzt“ Landeswettbewerb 2022

BMW Young Jazz Stage

Collectif Django
Philipp Schiepek Quartett
Sam Hylton Quartet
Alma Naidu 

Am Fluss

Richard Bona
Nils Landgren Funk Unit
SWR Bigband & Chris Potter
Nesrine
Adam Bałdych Quartet
Kinga Głyk
Marco Mezquida
Shannon Barnett Quartet
The Jakob Manz Project

Fresh: Jazz Thing!

Lariza
Gilles Grethen Quartet
Dominik Hoyer Band
Maik Krahl Quartet

& JAMSESSION bis spät in die Nacht MIT HABERECHT4

FACTS

Erlebe vom 16. – 18. Juni 2022
25 Acts auf 3 Stages in atemberaubender Kulisse!
Dich erwarten unvergessliche Konzerte mit Joy Denalane, Richard Bona, Nils Landgren Funk Unit, Max Mutzke, der SWR Bigband & Chris Potter,  Leslie Clio, Marco Mezquida, Kinga Głyk & vielen mehr!

Du hast Fragen zum JAM-Festival? Gerne beantworten wir sie Dir!

Donnerstag, 16. bis Samstag, 18. Juni 2022

55411 Bingen am Rhein 

Kulturufer & Park am Mäuseturm.
Die 3. Young Jazz Stage findet Ihr am „Speisemarkt“.

Die Locationmap kannst du jetzt hier downloaden.

  • Tagesticket                         
    45,- Euro VVK
    54,- Euro AK
  • Festivalticket                    
    99,- Euro VVK
    110,- Euro AK  
  • Rahmenprogramm      
    ab 8,- Euro – nur im VVK
  • Alle Preise zzgl. VVK-/Systemgebühren.

    Vorverkauf bis Donnerstag, 16. Juni 14h!
    Ab Donnerstag, 16. Juni 16h bekommt ihr Tickets an der Abendkasse (an den Eingängen).

Sichere Dir Dein Ticket hier!

Den Timetable mit allen Bühnen & allen Playtimes kannst du jetzt hier downloaden.

DAS LINEUP NACH TAGEN

Donnerstag, 16. Juni

IM PARK

19:00 Uhr | Botticelli Baby

21:30 Uhr | Jazzrausch Bigband

AM FLUSS

16:00 Uhr | The Jakob Manz Project

18:00 Uhr | Marco Mezquida

20:30 Uhr | Nesrine

The Jakob Manz Project

AM FLUSS

Mit ihrem frischen und zupackenden Sound gehört The Jakob Manz Project zu den erfolgreichsten Bands des jungen deutschen Jazz. Direkter und klarer Sound, reichhaltige Dynamik und emotionale Tiefe – das sind die herausragenden Aspekte ihrer Musik. Die Band spielt einen sehr groovigen Jazz, der durch die vier Künstlerpersönlichkeiten mit zahlreichen Einflüssen aus Funk, Soul, Pop, Hip-Hop oder Rock angereichert ist.
Jakob Manz erhielt 2022 den Jazz-Preis des Landes Baden-Württemberg.


The Jakob Manz Project verspricht einen energetisierenden und dynamischen Auftakt, den man so schnell nicht vergisst!

Jakob Manz – as
Hannes Stollsteimer – p
Frieder Klein –b
Paul Albrecht -dr

 

Marco Mezquida Trio

AM FLUSS

Der 1987 auf Menorca geborene Pianist, Improvisator und Komponist Marco Mezquida ist die Verkörperung musikalischer Leidenschaft und gilt als eine der quirligsten Figuren in der spanischen Jazzszene. Begriffe wie "Wunderkind" und "Klavierzauberer" werden nicht selten bemüht, um die beeindruckende Virtuosität und Technik seines Klavierspiels zu beschreiben. Mit einer spektakulären Mischung aus Jazz, Weltmusik und spanischer Folklore lässt Marco Mezquida jeden Moment intensiv und frisch im Glück erstrahlen.
Das hochkarätig besetzte Marco Mezquida Trio steht am 9.Juli 2022 im Finale des BMW Welt Jazz Award 2022 in München. Wir drücken heute schon die Daumen!

Marco Mezquida – p
Martin Meléndez - cello
Aleix Tobias - dr

Botticelli Baby

IM PARK

Botticelli Baby breitet sich mit einer Welle der Begeisterung weiter durch die Bundesrepublik aus und versorgt den Sommer hindurch fette Festivalwiesen und tolle Menschen mit einer spannenden Mischung aus allem Möglichen.

Seit der Veröffentlichung ihres Albums "Junk" reißen die sieben Köppe aus dem Ruhrpott unterschiedlichste Stile an, greift Beats aus vielen Genres auf und gießt sie zusammen in eine knaller Form, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Euch erwartet eine ekstatische Stimmung, Schweiß, eine laute Meditation. Die Musik ist fett und ehrlich. Pur und qualitativ hochwertig. Sie ist laut. Es rumpelt. Sie geht voran. Man kann sich mitreißen lassen, genießen, betrachten. Sitzen ist möglich, fällt aber schwer. Die Show passt, wackelt und irgendwann braucht man Luft, aber es geht weiter.

Marlon Bösherz -b, voc
Max Wehner, Christian Scheer - tb
Alexander Niermann - tr
Jörg Buttler - git
Lucius Nawothnig - p
Tom Hellenthal - dr

Nesrine

AM FLUSS

In Frankreich als Kind algerischer Eltern aufgewachsen lernte und studierte Nesrine Belmokh  zunächst klassisches Cello, arbeitete schnell mit weltbekannten Institutionen wie Daniel Barenboims „East-Western Divan Orchestra“, dem Orchester der Oper in Valencia unter Lorin Maazel und spielte eine tragende Rolle in einem Programm des „Cirque de Soleil“. Doch schon bald wandte sie sich ihrer eigenen musikalischen Sprache zu.

Mit ihrer Musik zwischen traditioneller arabischer Musik, World, Jazz und Pop trifft die Band Nesrine einen Nerv unserer Zeit. Sie vereint die gesamte Musikwelt des Mittelmeers, von Nordafrika bis Südeuropa. Konzerte mit Nesrine verdienen das Prädikat: atemberaubend!

Nesrine – voc, cello
Elvin Bironien - b
Vicent Huma: - git
Adriano Tenorio - perc

 

Jazzrausch Bigband

IM PARK

Zum 3.Mal zu Gast in Bingen!

Mit im Schnitt 120 Konzerten im Jahr ist die Jazzrausch Bigband eine der meist beschäftigten Big Bands - auf ihren Konzerten in Europa, Amerika, Asien und Afrika bringt sie mit „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ) Jazzfans und Tanzwütige zusammen, wie wohl aktuell kein vergleichbares Ensemble. Groove mit Köpfchen, Elektro mit Gebläse, Techno und Jazz im Rausch. Die treibenden Köpfe hinter dem Projekt sind der Münchner Posaunist und Musikmanager Roman Sladek und der ebenfalls in München lebende Gitarrist und Komponist Leonhard Kuhn.

Jazzrausch Bigband, das heißt: Gigantischer Nerd-Exzess, Wucht und Raffinesse, Spaß und Tiefgang, jung und alt, E und U. Geht nicht, gibt’s nicht.

Tom Förster - as, ss
Moritz Stahl, Frederik Mademann - ts
Florian Leuschner –bar, bcl, kb-cl
Julius Braun, Angela Avetisyan - tr
Roman Sladek, Thorben Schütt - tb
Jutta Keeß - tub
Marco Dufner - dr
Georg Stirnweiß - b, syn
Thomas Kölbl - keys
Heinrich Wulff - git
Alma Naidu - voc
Leonhard Kuhn – electronics, comp

Freitag, 17. Juni

IM PARK

18:00 Uhr | Leslie Clio

20:30 Uhr | Max Mutzke

AM FLUSS

16:30 Uhr | Kinga Głyk

19:00 Uhr | Adam Bałdych Quartett

21:30 Uhr | Nils Landgren Funk Unit

BMW WORLD Young Jazz Stage

ZUGANG OHNE TICKET

11:30 Uhr | Collectif Django

13:15 Uhr | Philipp Schiepek Quartett

15:00 Uhr | Sam Hylton Quartet

16:45 Uhr | Alma Naidu 

Seit 50 Jahren engagiert sich die BMW Group national wie international in den Bereichen der modernen und zeitgenössischen Kunst, in der klassischen Musik, im Jazz und im Sound sowie in Architektur und Design.
Der Wettbewerb um den mittlerweile international renommierten BMW Welt Jazz Award findet seit 2009 jährlich in München statt.
Im Jahr 2016 gesellte sich der BMW Welt Young Artist Jazz Award hinzu. Dieser unterstützt Nachwuchtalente aus München und dem Umland und leistet so einen Beitrag zur Unterstützung der regionalen Kulturszene. Im Jahr 2021 wurde die Auszeichnung aufgrund der pandemiebedingten, schwierigen Situationen für Künstler:innen gleich an drei Musiker:innen verliehen.
Dank der Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München hören wir beim JAM Festival vereint auf einer Bühne: Philipp Schiepek, Preisträger des BMW Welt Young Artist Jazz Award 2020, sowie Julia Hornung, Sam Hylton und Alma Naidu, Preisträger:innen des BMW Welt Young Artist Jazz Award 2021. Enjoy!

Collectif Django

BMW World - Young Jazz Stage

Julia Hornung ist zweifellos eine der zentralen Figuren der Renaissance des Jazz Manouche der deutschen Musik-Szene. Als gefragte Bassistin begeistert sie mit ihrem filigranen und von dynamischer Raffinesse geprägten Bassspiel.

Früh schon schlug Julia ihren Weg als Musikerin ein, zunächst als Jungstudentin an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, später bei Jazzgrößen wie Paulo Cardoso und Henning Sieverts an der HfMt München. Ihr besonnen unaufgeregtes Spiel sowie ihre spürbar positive Ausstrahlung nehmen ebenso gefangen wie ihre brillanten und nuancierten Soli.
2021 wurde sie mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award ausgezeichnet.

Neben ihren Bands engagiert sie sich im Empowerment von Akteur:innen im Musikbusiness. Mit ihrem Verlag Velvet Edition und der Booking Agentur Upstroke Music setzt sie bewusst in der Jazzszene ein Zeichen für faire Arbeitsstrukturen.

Julia Hornung – b
Jan Kiesewetter – ts
David Klütting – git
Daniel Fischer – git

 

Philipp Schiepek Quartett

BMW World - Young Jazz Stage

Philipp Schiepek konnte sich in den letzten Jahren mit seinem genreübergreifenden Spiel national und international einen Namen machen und ist mit verschiedenen Ensembles auf unterschiedlichsten Bühnen zu erleben: u.a. Kings Place London, Bimhuis Amsterdam, Jazzfest Bonn, sowie Unterfahrt München.

Beim Schreiben seiner Kompositionen lässt sich Philipp Schiepek von Begegnungen aus dem Alltag, aber auch von Charakteren aus Literatur und Kunst inspirieren. Immer an erster Stelle und als Ziel jeder Komposition steht für ihn der Transport einer Intensität, die nicht durch Lautstärke, sondern vielmehr durch rhythmische und harmonische Flexibilität vermittelt werden soll. Seine Stücke sind von teils komplexen, nicht aber verkopften Themen geprägt. Vielmehr achtet er stets darauf, dass sich alle Musiker improvisatorisch frei ausspielen können und somit die Leichtigkeit des Spiels nicht verloren geht.
2020 wurde er mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award ausgezeichnet.

Philipp Schiepek – git
Moritz Stahl – ts
Lukas Keller – b
Bastian Jütte - dr

Sam Hylton Quartet

BMW World - Young Jazz Stage

Pianist und Komponist Sam Hylton wurde 1992 in Spokane, Washington, USA geboren, wo er ein frühes Interesse für Jazz und improvisierte Musik entwickelte. Er studierte an der University of Washington in Seattle und erhielt 2014 Abschlüsse magna cum laude parallel in Jazz-Studies (bei Professoren Cuong Vu, Ted Poor & Marc Seales) und in Germanistik. Kurz drauf zog er nach München, um sich an der dortigen Hochschule für Musik und Theater fortzubilden, mittlerweile ist er dort selbst Dozent für Jazzharmonie und Komposition im Bereich Film und Medien.

Hylton konnte viel internationale Erfahrung sammeln, neben Auftritten in den USA und Deutschland, ging es u.a. nach Griechenland und in die Mongolei, wo er auch unterrichtet hat. Er ist Mitglied des elektronischen Jazzkollektives Ark Noir, Gerd Baumanns Parade, und spielte u.a. mit Billy Hart, Bill Frisell, Gerald Clayton und Jeff Hamilton.
2021 wurde er mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award ausgezeichnet.

Sam Hylton – p
Moritz Stahl – ts
Thomas Ganzenmüller – b
Christian Lettner – dr

Kinga Głyk

AM FLUSS

Kinga Głyk ist in Bingen keine Unbekannte mehr, denn schon 2018 rockte die Bassistin die Bühne am Speisemarkt. Die mittlerweile 25jährige, die schon als 12jährige mit ihrem Vater auf der Bühne stand, gilt als die beste polnische Jazzmusikerin und Bassistin der neuen Generation und als aufsteigender Stern der internationalen Jazz-Blues-Musik. Mit schnellen Bassläufen, unglaublich viel Spielfreude und Emotion und ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung bringt sie nicht nur Jazz-Fans in Verzückung!

Kinga Głyk – b
Irek Głyk – dr
Rafal Stepien – p

 

Alma Naidu 

BMW World - Young Jazz Stage

Alma Naidu gehört zu den "vielversprechendsten Sängerinnen der deutschen Szene." (Süddeutsche Zeitung). Die vielfach gerühmte und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Sängerin und Komponistin ist schon jetzt auf den großen Festivalbühnen zu Hause: so z.B. bei der Jazzwoche Burghausen, dem Nublu Festival New York und den Leverkusener Jazztagen. Schlagzeuger und Bandleader Wolfgang Haffner ist begeistert von ihrem Talent, in seiner Band erlebte Alma Naidu Konzertreisen nach Indien, Myanmar und in die USA.
Ihr Studium in Jazzgesang absolvierte Alma Naidu an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Royal Academy of Music in London, wo sie bei Jazzikone Norma Winstone studierte.
2021 wurde sie mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award ausgezeichnet.

Alma Naidu – voc, p
Philipp Schiepek – git
Valentin Renner - dr
Lisa Köberlein - b

Leslie Clio

IM PARK

Nach gehyptem Newcomerstatus mit Chartplatzierungen, Radiohits, einer ECHO-Nominierung als „Beste deutsche Künstlerin“, Konzerten auf den größten Festivals und der Teilnahme bei “Sing Meinen Song”, zeigt uns Leslie nun, wie schön es klingen kann, erwachsen zu sein.

Im Februar erschien das neue und vierte Leslie-Clio-Album „Brave New Woman“.
Zuvor hatte die Sängerin und Songschreiberin ihre eigene Plattenfirma gegründet, ein neues Team zusammengestellt und in einem selbstbefreienden künstlerischen Prozess einige der faszinierendsten Songs ihrer bisherigen Karriere geschrieben: raumgreifende Arrangements, klare Instrumentierungen und eingängige Melodien. Soul, Pop, R&B und elektronische Einflüsse bilden hier immer noch die Basis, auf der Leslies unverkennbarer Gesang thront. Die neuen Songs belegen aber gleichzeitig die beeindruckende künstlerische Entwicklung, die diese Frau durchlaufen hat.

Leslie Clio – voc
Matze Pröllochs – dr
Willi Sieger – keys, p
Leo Eisenach – git

Adam Bałdych Quartet

AM FLUSS

„Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten“, schrieb Ulrich Olshausen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach dem umjubelten Auftritt von Adam Bałdych beim Jazzfest Berlin 2011.

Ein Jahrzehnt später gehört der polnische Geiger nicht nur zu den einzigartigen Virtuosen, sondern auch zu den großen Poeten des aktuellen Jazz. Dass seine Musik eine besonders lyrische Ader hat, gespeist aus der klassisch-romantischen Tradition seines Instruments, aus den typischen Melismen der polnischen Volksmusik, aber auch durch die „Blue Notes“ des Jazz, darauf verweisen fast alle Laudatoren des schon vielfach Ausgezeichneten, wie beim ECHO Jazz,  dem Grand Prix Jazz Melomani oder der Verleihung des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen. Es sind tatsächlich eher Gedichte denn Geschichten, die Bałdych mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln kreiert, vom Pizziccato und Battuto über butterweichen Bogenstrich bis zu Verfremdungen und Loops. In unterschiedlichsten Konstellationen legte er in rascher Folge bemerkenswerte Alben beim Label ACT vor.

Adam Bałdych – vl
Lukasz Ojdana – p
Michal Baranski –b
Dawid Fortuna – dr

 

Max Mutzke

IM PARK

Er ist viel mehr als nur ein Sänger und Songwriter. Genau betrachtet, ist Max Mutzke ein echter Storyteller, der in seinen Tracks nicht nur seine eigenen Gedanken und Gefühle, sondern auch persönliche Beobachtungen dessen festhält, was um ihn herum passiert. Tausend verschiedene Eindrücke, die er seit dem Release seines mit Gold ausgezeichneten Top 1-Durchbruchsdebüts in einem immer wieder überraschenden Soundmix aus Pop, Rock, Soul, Funk, Jazz, HipHop und unzähligen anderen Einflüssen verarbeitet.

Mit „Gute Geschichten“ (Version 2022) veröffentlicht Max Mutzke nun ein bluesig-stampfendes Groovemonster aus, das authentischen Mississippi-Delta-Swag mit einer wichtigen Botschaft verbindet. „Der Mensch ist das einzige intellektuell begabte Wesen im gesamten Universum, das in der Lage ist, Geschichten zu erzählen und auch selbst zu schreiben“, so Mutzke über die Message seiner neuen Single, mit der er gesellschaftlicher Spaltung, Hetze und jeder Form von Unwahrheit den Kampf ansagt. „Leider erzählen wir uns häufig nur die schlimmen Geschichten von Leid und Lügen. Warum fangen wir nicht an, uns stattdessen die guten Geschichten zu erzählen? Die von Wahrheit, von Liebe und von Zusammenhalt. Wir alle sind in der Verantwortung, gute, wahre Geschichten zu erschaffen und etwas Positives zu hinterlassen. Denn am Ende sind es nur die guten Geschichten, die bleiben.“ Max Mutzke und die (Rück)Besinnung auf die guten Geschichten. Was ist Deine?

Max Mutzke – voc
Nick Flade – keys
Max Dommers – b
Justin Balk – git
Sam Dick – dr

 

Nils Landgren Funk Unit

AM FLUSS

Als Nils Landgren 1994 mit seiner Funk Unit an den Start ging, war von vielen die Frage zu hören: Wer braucht schon Funk aus Schweden? Heute, 28 Jahre, zehn Alben und hunderte von Konzerten später, fragt das niemand mehr. Weil die Antwort klar ist: Wer die heißeste europäische Version dieser unauflösbar mit Soul, Rhythm and Blues und Jazz verbundenen Musik hören will, der kommt an dieser Band nicht vorbei. Selbst die Pioniere, Godfathers und Granden der Szene ließen sich überzeugen: Ob James Browns musikalische Masterminds Maceo Parker und Fred Wesley, ob Ray Parker jr. und Joe Sample von den Crusaders, sie alle machten schon bei der Funk Unit mit. Es erwartet uns ein Konzert mit Funk vom Feinsten, bei dem sich Landgren und seine Unit tatsächlich als „unbreakable‘‘, als unkaputtbar erweisen.

Nils Lennart Landgren – tb, voc
Magnum Coltrane Price – b, voc
Andy Pfeiler – git, voc
Jonas Wall – dr
Robert Mehmet Sinan Ikiz - keys
Petter Bergander – s, fl

 

SAMSTAG, 18. Juni

Wichtiger Hinweis

Leider musste Joy Denalane ihr Konzert kurzfristig coronabedingt absagen. Dadurch verschieben sich Zeiten und Bühnen für Samstag den 18. Juni aller restlichen Künstler.

FRESH: JAZZ THING!

ZUGANG OHNE TICKET

11:30 Uhr | Lariza

13:15 Uhr | Gilles Grethen Quartet

15:00 Uhr | Dominik Hoyer Band

16:45 Uhr | Maik Krahl Quartet

„JUGEND JAZZT“
Landeswettbewerb 2022

IM PARK
ZUGANG OHNE TICKET

Bereits zum sechsten Mal präsentieren sich am Samstag, den 18. Juni 2022 junge Nachwuchsbigbands im Rahmen des JAM Festivals. Die jugendlichen Talente aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland messen sich beim Wettbewerb „Jugend jazzt für Jazzorchester“ auf der Bühne im Park am Mäuseturm.

Das Publikum kann sich bei freiem Eintritt von der musikalischen Qualität der jungen Musikerinnen und Musiker überzeugen.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der LAG Jazz Rheinland-Pfalz und dem Landesmusikrat Saar.

 

Lariza

FRESH: Jazz Thing!

Eine ganz eigene Welt aus akustischen und elektronischen Klängen entwirft das Kölner Quintett Lariza um die Sängerin Lena-Larissa Senge, die außerdem den Synthesizer bedient, auf seinem Debüt-Album „Weave“. Zwischen experimentellen Klängen, poppigen Patterns und jazziger Hingabe lädt Lariza zu einer Klangreise ein, bei der es immer darum geht, die Freiheit der Improvisation in unkonventionelle Songs zu gießen und den Reichtum der klanglichen Möglichkeiten auszuschöpfen. „Ist das noch Jazz?“, fragt Saxofonistin Angelika Niescier, um gleich begeistert zu antworten: „Und wie! Mit Experimentierfreude en masse von einer Band, die mit Freude Grenzen verwischt.“

Lariza - voc
Lorenz Schönle – s, electronic Wind Instrument
Raissa Mehner – git
Darius Faryar – b
Lukas Schwegmann – dr

 

Gilles Grethen Quartet

FRESH: Jazz Thing!

Über die Zeit haben sich schon viele Musiker Gedanken gemacht. Der junge Gitarrist Gilles Grethen hat für sein Quartett gleich eine ganze „Time Suite“ geschrieben, die auf immer wieder neue und überraschende Weise mit der Klangvielfalt seines Ensembles spielt. Die Kompositionen sind zwischen traditionellem und modernem Jazz beheimatet und zeichnen sich durch ihre warmen Harmonien und lyrischen Melodien aus. Oft beginnen die Stücke ruhig und langsam, wechseln aber immer wieder den Charakter, entwickeln prägnante Rhythmen und harmonische Ideen. Zwischen sinnlicher Entspanntheit und kühnen Improvisationen erzeugt das hervorragend besetzte Gilles Grethen Quartett eine Klangvielfalt, die tatsächlich ihresgleichen sucht.

Gilles Grethen – git
Michel Meis – dr
Vincent Pinn – tr, flh
Gabriele Basilico – b

Dominik Hoyer Band

FRESH: Jazz Thing!

„Nachtblau“ macht schon mit seinem Titel deutlich, dass die Musik auf dem bei „Jazz Thing Next Generation“ erschienenen Album für die gefühlvolle Seite des Jazz steht. Die Band des Schlagzeugers Dominik Hoyer hat einen klaren, transparenten Klang und spielt ausschließlich die Kompositionen ihres Bandleaders.
Balladen stehen im Mittelpunkt, doch natürlich sind auch ein paar Up-Tempo-Stücke im Programm. Die Begeisterung der vier Bandmitglieder für ihre Musik und ihr spezifischer Klang ist bei jedem Ton zu hören und ist geprägt von erstaunlicher musikalischer Tiefe und Reife.

​Lukas Reinert – tb
DavidCogliatt – p
Marc Mezgolits – b
Dominik Hoyer – dr, comp

 

Shannon Barnett Quartet

AM FLUSS

Die australische Posaunistin und Komponistin Shannon Barnett lebt als jüngstes Mitglied der WDR Big Band erst seit kurzer Zeit in Köln, zuvor nannte sie Melbourne und New York ihr Zuhause. Dort spielte sie u.a. mit Musikern wie Kurt Rosenwinkel, Jon Faddis und Charlie Haden, in Darcy James’ Secret Society und Ralph Alessi’s SIM Big Band.
Umtriebig in der Kölner Jazzszene hat sie sich in kurzer Zeit ein Quartett aus hochkarätigen Improvisatoren zusammengestellt. „Feurig bis düster; fokussiert auf rhythmische Elemente und schrullig humorvoll“ beschreibt die 32-jährige ihre Musik.
Shannon Barnett wurde vor kurzem mit dem Deutschen Jazzpreis 2022, Kategorie: Blechblasinstrumente ausgezeichnet.

Shannon Barnett – tb
Stefan Karl Schmid – ts, ss
David Helm – b
Fabian Arends – dr

 

Maik Krahl Quartet

FRESH: Jazz Thing!

Maik Krahl versteht es, den Zuhörer auf die Reise mitzunehmen. Sein charakteristischer, weicher Sound - an große Vorbilder wie Chet Baker erinnernd - changiert von sanften Klängen hin zu aufregenden Sound-Spielereien mit Delay und Distortion. Nie aber verliert Krahl dabei den Sinn für Musikalität und Melodien. Ganz bewusst kommt er zwischen aufregenden Solo-Passagen zur Ruhe und zum Atmen.

„Es macht riesigen Spaß, Maik Krahl und seinen Künstlerkollegen zu lauschen! Die Liebe zu Virtuosität und Klang findet sich in jeder der Kompositionen auf einem Niveau wieder, das einfach begeistern muss!“. (Till Brönner)

Maik Krahl – tp
Constantin Krahmer  - p
Jakob Kühnemann – b
Silvio Morger - dr

Richard Bona

AM FLUSS

Richard Bona, mehrfach Grammy nominniert und auzgezeichnet, ist einer der versiertesten Bassisten, Sänger, Komponisten und Multiinstrumentalisten der internationalen Jazzszene. Weltweite Konzerttourneen mit eigener Band, aber u.a. auch mit Pat Metheny, Herbie Hancock und Stevie Wonder, sowie CD-Aufnahmen mit Bobby McFerrin haben ihn zum universellen Star gemacht.
Mit einzigartiger Klang- und Stimmbegabung repräsentiert er mit Hingabe seine afrikanische Herkunft. Bonas Musik befasst sich mit den Traditionen, der Kultur, der Schönheit und den Themen seines Kontinents. „The African Sting“, wie ihn seine Fans nennen, schafft es immer wieder sich auf elektrisierende und einzigartige Weise mit seinem Publikum zu verbinden.
So wird jedes seiner Konzerte zum ausgesprochenen Highlight!  Das JAM Festival 2022 freut sich unbändig Richard Bona & Band zu präsentieren.

Richard Bona - bs, voc
Michael Lecoq – keys
Guido Della Gatta – git
Nicolas Viccaro – dr
Lucas Saint-Cricq – sax
Daniel Boivin - M/ FOH

Jeff Cascaro

IM PARK

Der schwarze Soul trägt hierzulande schon etwas länger einen weißen Namen: Der Sänger Jeff Cascaro hat sich mit seinem Debüt "Soul Of A Singer" an die Spitze der Soul-Credibility katapultiert und bewiesen, dass das Erbe von Ray Charles, Wilson Pickett und Marvin Gaye auch in unseren Breiten höchst lebendig weiterentwickelt werden kann.

Der aus dem Ruhrpott stammende Sänger ist aber zudem ein Mann des Wissens. Er singt heute mit allen namhaften Big Bands Deutschlands, wurde gar im April 2012 von der BBC Big Band nach England geladen und auch in Italien kann man ihn regelmäßig an der Seite von Superstar Mario Biondi sehen. Jeff Cascaro ist gefragt, dies auch in Weimar, wo er eine Professur für Jazzgesang innehat.

Sein Live Programm beinhaltet feinste Soul-, Blues- und Funk- Nummern. Heißes Soul Food für Menschen mit Seele und Tanzbein. Das JAM Festival wird zum Schwitzen gebracht – dies ist sicher!

Jeff Cascaro - voc
Billy Test - p
Stefan Rey - b
Hans Dekker - dr

SWR Big Band “BIRD LIVES”
mit Magnus Lindgren, John Beasley & Special Guest Chris Potter

AM FLUSS

Charlie »Bird« Parker hat den Modern Jazz wie kein zweiter geprägt. Bis heute beeinflusst seine Musik Jazzmusiker weltweit. Und Charlie Parker wäre 2020 Jahr 100 Jahre geworden. Das war der eigentliche Ausgangspunkt für das „BIRD LIVES“ Projekt der SWR Big Band gemeinsam mit den Co-Arrangeuren Magnus Lindgren und John Beasley, der im Frühjahr 2021 seinen ersten Grammy als Arrangeur erhielt. Wie lebendig das musikalische Vermächtnis Parkers ist, zeigt die Art und Weise wie Lindgren und Beasley Parkers Musik neu gedacht, neu konzipiert und mit der SWR Big Band interpretiert haben. Gleichzeitig erfüllen sie so Parkers Traum von einer Orchesterproduktion und übertragen sein musikalisches Erbe stilvoll ins 21. Jahrhundert.
Die Saxophon-Legende Chris Potter begeistert seit mehr als zwei Jahrzehnten durch kraftvollen Sound, unbändige Kreativität und mühelose Virtuosität Kritiker und Fans gleichermaßen.
Die SWR Big Band wurde bislang vier Mal für den Grammy nominiert und bekam 2015 den German Jazz Award in Gold.

Bei so viel Ruhm lässt sich bescheiden sagen: mit der SWR Big Band, Magnus Lindgren, John Beasley und Chris Potter präsentiert sich auf allen Ebenen ein All-Star Projekt beim JAM Festival!

Magnus Lindgren – ts, fl, musical director
John Beasley – p, key
Chris Potter – ts
Magnus Lindgren

SWR Big Band
Jörg Brohm, Felice Civitareale , Karl Farrent , Rudi Reindl, Martin Auer – tr
Marc Godfroid, Jürgen Neudert, Ian Cumming  – tb
Georg Maus –  b-trb
Klaus Graf, Matthias Erlewein – as
Axel Kühn, Andi Maile – ts
Pierre Paquette – bs
Guido Jöris – dr
Decebal Badila – b
Klaus-Peter Schöpfer – git

 

Joy Denalane

IM PARK

Sound war im Hause Denalane allgegenwärtig. Insbesondere die junge Joy verbrachte unzählige Stunden vor den väterlichen Plattenregalen und kannte die meisten Werke, auf die sie sich jetzt bezieht, noch bevor sie lesen oder schreiben konnte. Die Soul-, Jazz- und Funk-Platten des Vaters haben sie als Person geprägt und die musikalische Richtung definiert, in die sie sich als Künstlerin bewegen würde.

Man muss das alles unbedingt wissen, um die Bedeutung und die musikalische Kraft von „Let Yourself Be Loved“ ergründen zu können. Indem sie sich mit dieser Tiefe und Hingabe mit der Musik ihrer Kindheit beschäftigt, begibt sich Joy Denalane nicht nur auf eine Suche nach ihren musikalischen Wurzeln. Es geht hier nicht um Vintage- Simulationen alter Soul Aufnahmen. Sondern natürlich um: Identität. Musikalisch, politisch, persönlich. Der biografische Aspekt, der Wunsch nach Verortung zieht sich bereits durch das Werk dieser Frau. Gleich mit ihrem ersten Album, dem mit Gold ausgezeichneten „Mamani“, machte Joy Denalane sich auf die Suche nach den südafrikanischen Wurzeln ihres Vaters, bereiste dessen Heimat und arbeitete mit lokalen Musikern zusammen.

Joy Denalane – voc
Roberto di Gioia – keys
Matteo Scrimali – dr
Michael Endersby – b
Ray Lozano – back voc

 

DAS LINEUP NACH TAGEN

Donnerstag, 16. Juni

 

Marco Mezquida

AM FLUSS

Es gibt Musiker, die spielen Noten, und andere, die leben Klänge - der 1987 auf Menorca geborene vielseitige Pianist, Improvisator und Komponist MARCO MEZQUIDA ist die Verkörperung musikalischer Leidenschaft und gilt als eine der quirligsten Figuren in der spanischen Jazzszene. Begriffe wie "Wunderkind", "Klavierzauberer, "magnetisch", werden nicht selten bemüht, um die beeindruckende Bandbreite seines Werkes zu beschreiben. Nicht ohne Grund wurde er, neben vielen anderen Auszeichnungen, von der „Asociación De Músicos de Jazz y Moderna de Cataluña“ (Verband der Jazzmusiker Kataloniens) nicht nur einmal, sondern viermal zum Musiker des Jahres gewählt.

Als Erforscher von Klängen, Schöpfer von Atmosphären, Multiplikator von musikalischen Präsenzen können seine Solokonzerte am Klavier als Ein-Mann-Orchester verstanden werden. Er präsentiert sich und seine Musik auf der Bühne voller Musizierfreude, gespickt mit musikalischen Experimenten, wie das Einbeziehen des Klangs direkt angeschlagener Klaviersaiten, wenn er nicht gleich im Resonanzkörper seines Flügels verschwindet und dort mit einer unendlichen Anzahl technischer und ästhetischer Mittel wie Glocken, Tamburin oder Trommel den gezupften präparierten Saiten des Instruments auf einzigartige Weise unvertraute Klänge entlockt.

Mit seiner spektakulären Mischung aus Wohlklängen, Vitalität, Tangos, Flamencos und Buleras gelingt es Marco Mezquida jeden Moment so intensiv und frisch wie möglich zu gestalten. Die Folklore verleiht seiner Musik einen besonderen Farbtupfer, den Herzschlag eines jeden Stückes bestimmt jedoch der Modern Jazz mit seinen kunstvollen Spannungsbögen. Dabei verarbeitet er nicht nur minimale traditionelle Einflüsse, sondern erfindet seine Musik selbst.

Der großartige Komponist und Top Flamenco-Musiker arbeitet mit außergewöhnlichen und einzigartigen Methoden bei der Instrumentierung seiner Stücke. Als Erforscher von Klängen und Schöpfer von Atmosphären präsentiert er in diversen Projekten und in Zusammenarbeit mit internationalen Flamenco und Jazz-Größen ein unvergleichbar vielseitiges Ausdrucksspektrum über alle gängigen Genregrenzen hinaus.

 

 

 

 

Botticelli Baby

IM PARK

Botticelli Baby breitet sich mit einer Welle der Begeisterung weiter durch die Bundesrepublik aus und versorgt den Sommer hindurch fette Festivalwiesen und tolle Menschen mit einer explosiven Mischung aus allem Möglichen.

Die aus dem Ruhrpott stammende Eigenmarke „Botticelli Baby“ , die unter viel guter Resonanz im September 2018 ihr Album „Junk“ veröffentlichte und mit Vollgas in das Jahr 2019 startete, konnte seitdem auf ausverkaufte und hochenergetische Clubkonzerte zurückschauen.

Ihr „Junk“ reißt unterschiedlichste Stile an, greift Beats aus vielen Genres auf und gießt sie zusammen in eine knaller Form, die die Band über die Jahre entwickelt hat. Was das Publikum erwartet wenn der D-Zug Botticelli Baby losbraust: eine ekstatische Stimmung, Schweiß, eine laute Meditation. Die Musik ist fett und ehrlich. Pur und qualitativ hochwertig. Sie ist laut. Es rumpelt. Sie geht voran. Man kann sich mitreißen lassen, genießen, betrachten. Sitzen ist möglich, fällt aber schwer. Die Show passt, wackelt und irgendwann braucht man Luft, aber es geht weiter.

Die sieben Köppe, einer unterschiedlicher als der andere geben alles an ihren Instrumenten, zu jeder Zeit. Sie lachen sich zu, verziehen die Gesichter, wackeln im Takt und das Publikum ist immer Teil des Ganzen, sofern es denn will.

Marlon Bösherz: Bass/Gesang
Alexander Niermann: Trompete
Jörg Buttler: Gitarre
Lucius Nawothnig: Klavier
Tom Hellenthal: Schlagzeug
Jakob Jentgens: Saxophon
Max Wehner: Posaune

 

Nesrine

AM FLUSS

Wie aus dem Nichts versetzte das Trio NES um die franko-algerische Sängerin, Cellistin und Songwriterin NESRINE im Jahr 2018 die europäische Musikwelt über Genregrenzen hinweg ins Staunen. Das Debütalbum „Ahlam“ erntete mit seiner schieren Schönheit, der ungewöhnlichen Besetzung aus Stimme, Cello und Percussion und einer musikalischen Vereinigung des Mittelmeer-Raums von Nordafrika bis Südeuropa begeisterte Reaktionen.

Cello-Kollegin Sol Gabetta nannte NESRINE „eine wunderbare Sängerin und Cellistin“, The London Times „ein leuchtendes, multilinguales Talent“. Der französische Produzent und Radiomann André Manoukian schwärmte „NES lässt uns die Schönheit der Welt hören“ und der Deutschlandfunk brachte es auf den Punkt: „Die Zeit für NES ist gekommen.“

Nun erzählt NESRINE als Solokünstlerin ihre persönliche und musikalische Lebensgeschichte weiter: In Frankreich als Kind algerischer Eltern aufgewachsen lernte und studierte sie zunächst klassisches Cello, arbeitete schnell mit Institutionen wie Daniel Barenboims „East-Western Divan Orchestra“, dem Orchester der Oper in Valencia unter Lorin Maazel und spielte eine tragende Rolle in einem Programm des „Cirque de Soleil“.

Doch vor allem in ihren eigenen, kunstvollen Songs in arabischer, französischer und englischer Sprache wird ihre schillernde Künstlerpersönlichkeit hörbar. Eine Musikwelt ohne Grenzen, reflektiert von NESRINES Cello und ihrer kraftvollen Stimme, mit nordafrikanischen Wurzeln und einer mediterranen Gegenwart.

Und einer faszinierenden Melange aus Minimal Music, klassischer Spielkultur und rhythmischen Einflüssen aus Pop und Jazz. Weltmusik? Global Pop? Crossover? Vielleicht. Aber viel treffender einfach: NESRINE.

Jazzrausch Bigband

IM PARK

Mit im Schnitt 120 Konzerten im Jahr ist die Jazzrausch Bigband eine der erfolgreichsten Big Bands der Welt. Bei ihren Konzerten in Europa, Amerika, Asien und Afrika bringt sie mit »Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz« (FAZ) Jazzfans und Tanzwütige zusammen, wie wohl aktuell kein vergleichbares Ensemble – Groove mit Köpfchen, Elektro mit Gebläse, Jazz im Rausch. Keimzelle und Ausgangspunkt der musikalischen Reise ist eine Münchner Institution: das Harry Klein, einer der europaweit renommiertesten Elektro Clubs.

Besetzung:

Jazzrausch Bigband

Leitung & Moderation: Roman Sladek

Kompositionen & Arrangements: Leonhard Kuhn

Freitag, 17. Juni

IM PARK

18:00 Uhr | Leslie Clio

20:30 Uhr | Max Mutzke

AM FLUSS

19:15 Uhr | Adam Bałdych Quartett

21:30 Uhr | Nils Landgren Funk Unit

16:30 Uhr | Kinga Głyk

BMW WORLD

11:30 Uhr | Philipp Schiepek Quartett

13:15 Uhr | Julia Hornung Gyspy Collectif

15:00 Uhr | Sam Hylton Quartett

16:45 Uhr | Alma Naidu Quintett

 

Philipp Schiepek Quartett

BMW World - Young Jazz Award/ Speisemarkt

Seit erst drei Jahren nennt Philipp Schiepek München seine Heimat und hat die Stadt als seinen Schaffensmittelpunkt gewählt. Der Gitarrist konnte sich in den letzten Jahren mit seinem genreübergreifenden Spiel in Deutschland und international einen Namen machen und ist mit verschiedenen Ensembles auf unterschiedlichsten Bühnen zu erleben: u.a. Kings Place London, Bimhuis Amsterdam, Jazzfest Bonn, sowie Unterfahrt München.

Sein Debüt-Album als Bandleader und Komponist „Golem Dance“ mit dem New Yorker Starsaxophonisten Seamus Blake erschien im Februar 2019 auf ENJA-Records.

Mit Henning Sieverts und Bastian Jütte gewinnt Philipp Schiepek zwei anerkannte Musiker, die den ambitionierten Gitarristen mit ihrem reichhaltigen musikalischen Erfahrungsschatz bei seinem Projekt unterstützen.

Die beiden herausragenden Künstler an Bass und Schlagzeug, beide ausgezeichnet mit dem Echo-Jazz und dem Neuen Deutschen Jazzpreis, bilden ein Fundament, das durch sein rhythmisch-offenes und harmonisch-kreatives Spiel Schiepeks Musik zu interpretieren und abzurunden weiß.

Moritz Stahl am Saxophon, der ebenfalls zu einem der großen Talente der Deutschen Jazzszene gehört und wie Schiepek Teil des Bundesjazzorchesters war, ist Träger des Bayerischen Kunstförderpreises.

Beim Schreiben lässt sich Philipp Schiepek von Begegnungen aus dem Alltag, aber auch von Charakteren aus Literatur und Kunst inspirieren.

Immer an erster Stelle und als Ziel jeder Komposition steht für ihn der Transport einer Intensität, die nicht durch Lautstärke, sondern vielmehr durch rhythmische und harmonische Flexibilität vermittelt werden soll. Seine Kompositionen sind von teils komplexen, nicht aber verkopften Themen geprägt. Vielmehr achtet er stets darauf, dass sich alle Musiker improvisatorisch frei ausspielen können und somit die Leichtigkeit des Spiels nicht verloren geht.

 

Julia Hornung Gypsy Collectif

BMW World - Young Jazz Award/ Speisemarkt

XXX

Sam Hylton Quartett

BMW World - Young Jazz Award/ Speisemarkt

Pianist und Komponist Sam Hylton ist 1992 in Spokane, Washington, USA geboren, wo er ein frühes Interesse für Jazz und improvisierte Musik entwickelte. Er studierte an der University of Washington in Seattle und erhielt 2014 Abschlüsse magna cum laude parallel in Jazz Studies (bei Professoren Cuong Vu, Ted Poor & Marc Seales) und in Germanistik. Daraufhin zog er sofort nach München, um sich an der Hochschule für Musik und Theater München fortzubilden.

2015 schloss er sich dem Lehrkörper der HMTM als Lehrbeauftragter an und unterrichtet seitdem Jazzharmonie und -komposition im Bereich Komposition für Film und Medien, wo er eine Zusammenarbeit mit dem ausgezeichneten Filmkomponisten Gerd Baumann begann. Hyltons Klavierspiel ist exklusiv in Baumanns Filmmusik für den 2019 Film Trautmann von Marcus H. Rosenmüller. Er komponierte für das Munich Composer's Collective, die Bayan Mongol Big Band, Claus Reichstaller & das Sirius Quartett.

Hylton durfte bereits viele internationale Erfahrung sammeln. Er ist u.a. in den USA, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Griechenland und der Mongolei aufgetreten und hat dort unterrichtet. Er ist Mitglied des elektronischen Jazzkollektives Ark Noir, Gerd Baumanns Parade, und arbeitete u.a. mit Billy Hart, Bill Frisell, Ben Wendel, Aaron Parks, Richie Beirach, Ben Street, Larry Grenadier, Dave Douglas, Craig Taborn, Gerald Clayton und Jeff Hamilton. Seit 2018 bildet er sich noch weiter in Jazz Composition bei Prof. Christian Elsässer und Prof. Gregor Hübner an der HMTM.

Kinga Głyk

AM FLUSS

Diese junge Frau ist das Internet Phänomen schlechthin. Was Andere im Pop und Mainstream Bereich bereits vorgemacht haben, ist im Jazz beispiellos. Und plötzlich ist sie da, eine echte Musikerin, jung, hübsch, hochtalentiert, deren Internet Klickzahlen durch die Decke schießen. Kinga Głyk ist mit ihren 20 Jahren nicht nur die einzige Frontfrau einer Jazzband in ihrer Heimat Polen, sondern die derzeit größte Jazz-Sensation auf allen sozialen Netzwerken europaweit.

Eigentlich begann ihre Karriere mit 12 Jahren, als Ihr Vater – selbst Schlagzeuger – ihr Talent entdeckte und sie zum Mitglied des Głyk Familientrios PIK machte. Heute – mit ihrer neuen bei Warner Music erscheinenden dritten Platte „Dream“ und vielen Konzerten im Rücken – ist die junge Frau ein Star in ihrem Land und brennt darauf, die europäischen Club- und Festivalbühnen zu erobern.

Auf dem Programm von „Dream“ stehen überwiegend eigene Kompositionen, darüber hinaus eine Duo-Version von Glyks Viral-Hit „Tears In Heaven“, außerdem „Teen Town“, eine Verbeugung vor dem Maestro der Bassgitarre Jaco Pastorius. Es geht viel um Groove, um Spaß, aber auch darum, über die Musik ein persönliches Verhältnis zu den Hörern aufzubauen: „Musik ist für mich mehr als nur ein Klang. Ich versuche, mit den Menschen ganz andere Sachen zu teilen, als nur das Spielen von langsamen und schnellen Noten. Denn ich will Songs schreiben, die etwas mitteilen. Musik ist für mich eine große Reise. Ich mache das, was ich liebe, und es ist wunderbar! Meine Träume erfüllen sich schneller, als ich es jemals erhofft hatte!“ Nicht zuletzt durch ein Album, dem sie den Titel „Dream“ gegeben hat.

Besetzung

Kinga Głyk – bass
Irek Głyk – drums
Rafal Stepien – piano

Alma Naidu Quintett

BMW World - Young Jazz Award/ Speisemarkt

Alma Naidu gehört zu den vielversprechendsten Sängerinnen der deutschen Szene (SZ) - vielfach in der Presse gerühmt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Sängerin und Komponistin trat unter anderem bei der Jazzwoche Burghausen, dem Nublu Festival New York und den Leverkusener Jazztagen auf. Konzertreisen unter anderem mit Wolfgang Haffner brachten sie in den vergangenen Jahren bis nach Indien, Myanmar und in die USA. 

Ihr Studium in Jazzgesang absolvierte Alma Naidu an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Royal Academy of Music in London, wo sie unter anderen bei Jazzikone Norma Winstone studierte.

Neben ihrer Jazzlaufbahn wirkte die Sängerin in diversen Musicalproduktionen wie "Rosaly - das Mädchen aus Glas" als Rosaly (München, 2016), "Highlights aus Lion King" als Nala (Salzburg, 2017), "Lovemusik" (Musikalische Komödie Leipzig, 2018) und "Jesus Christ Superstar" (Staatstheater Augsburg, 2019) mit. Zudem konzertiert sie regelmäßig als Solistin von symphonischen Filmmusikkonzerten in den Konzerthallen der Republik.

Leslie Clio

IM PARK

Köln, 01.12.21 – Am 4. Februar 2022 erscheint das neue und vierte Leslie-Clio-Album, „Brave New Woman“. Zuvor hatte die echo-nominierte Sängerin und Songschreiberin ihre eigene Plattenfirma gegründet, ein neues Team zusammengestellt und in einem selbstbefreienden künstlerischen Prozess einige der faszinierendsten Songs ihrer bisherigen Karriere geschrieben.

Im März und April wird sie nun mit dem neuen Album auf Tour gehen, sieben Konzerte in Leipzig (30.03., Kupfersaal), Stuttgart (31.03., Im Wizemann Club), München (01.04. Hansa 39), Berlin (03.04., Columbiatheater), Hamburg (04.04., Mojo), Köln (05.04., Stadtgarten) und Mainz (06.04., Frankfurter Hof) stehen auf dem Tourneeplan. Tickets sind ab Freitag, 03.12., 10:00 Uhr im exklusiven Presale via www.eventim.de, sowie ab Montag, 06.12, 10:00 Uhr im allgemeinen Vorverkauf erhältlich!

„No one!s gonna tell you how to move on / Except the girl with a gun”, singt Leslie Clio in „Girl With A Gun“, dem Opener ihres vierten Albums „Brave New Woman“ und umreißt damit gleich zu Beginn, worum es auf diesem zu gleichen Teilen kämpferischen wie in sich selbst ruhenden Album geht: Zwei Jahre lang hat Clio zuvor nach einer Plattenfirma gesucht, die ihre Vision versteht, der sich erschließt, worum es ihr verdammt noch mal mit diesen neuen Songs geht.
Künstlerische Kompromisse waren hier schließlich zu keinem Zeitpunkt vorgesehen. Jeder Ton, jede Zeile, jedes Arrangement sollte am Ende genau an der Stelle sitzen, an der Leslie Clio es haben wollte, weil es nirgendwo anders hingehört. Also hat Clio kurzerhand ihr eigenes Label gegründet und veröffentlicht „Brave New Woman“ nun selbst – unterstützt von einem komplett weiblichen Kernteam.

Das Album ist insofern nicht zuletzt Leslie Clios stolze Message an die Welt, immer seine Frau zu stehen: „Stick to your guns“, das war die Losung.
Entstanden sind auf diese Weise elf Songs, deren Kernmerkmale weiterhin die Insignien des klassischen Leslie-Clio-Sounds sind: raumgreifende Arrangements, klare Instrumentierungen und eingängige Melodien. Soul, Pop, R&B und elektronische Einflüsse bilden hier immer noch die Basis, auf der Leslies unverkennbarer Gesang thront. Die neuen Songs belegen aber gleichzeitig die beeindruckende künstlerische Entwicklung, die diese Frau durchlaufen hat. Die wehmütig-bezaubernde Akustikballade „Comment Allez-Vous?“, der auf klassische Weise erhabene Klaviersong „Back to You“ oder der als orchestrierte Ballade neuinterpretierte Camouflage-Hit „Love is a Shield“ bezeugen diese Entwicklung und erinnern uns zugleich an die einzigartige Ausnahmeklasse der Sängerin Leslie Clio.

Keine Frage: Mit diesem Album nähert sich die mehr als nur einmal als „beste deutsche Sängerin ihrer Generation“ bezeichnete Clio ihrem stimmlichen Peak. Poppigere Nummern wie “Good Trouble” oder “Abcdef*ck Off” setzen die Rebellion und Edginess des progressiven Openers “Girl With A Gun” konsequent fort.

Nach gehyptem Newcomerstatus mit Chartplatzierungen, Radiohits, einer Echo-Nominierung als „Beste deutsche Künstlerin“, Konzerten auf den größten Festivals und der Teilnahme bei “Sing Meinen Song” , zeigt uns Leslie nun, wie schön es klingen kann, erwachsen zu sein. Mit „Brave New Woman“ ist ein wunderschön ehrliches, innovatives und zeitloses Album entstanden, das uns noch sehr lange begleiten wird.

Adam Bałdych Quartett

AM FLUSS

 „Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten“, schrieb Ulrich Olshausen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nach dem umjubelten Auftritt von Adam Bałdych beim Jazzfest Berlin 2011. Schon kurz zuvor hatte der 1986 in Gorzów Wlkp in Polen geborene Musiker mit seiner Band Damage Control international auf sich aufmerksam gemacht.

Bałdychs Talent zeigte sich früh. In Polen wurde er als „Wunderkind“ gefeiert. „Mit neun Jahren entschloss ich mich, eine Musikschule zu besuchen“, erinnert er sich. Er war sich der Tradition seiner Heimat wohl bewusst: „Polen hat große Musiktradition, speziell beim Klavier und seit Henryk Wieniawski auch bei der Geige.“ Zur Violine kam Bałdych erst mit elf und suchte sich bald große Vorbilder: „Ich war sehr von den berühmten osteuropäischen Komponisten beeinflusst, Rachmaninoff, Chopin und Tschaikowski.“ Dass dieser Anspruch nicht zu hoch gesetzt war, belegt eine ganze Reihe von Auszeichnungen, die er schon zu dieser Zeit bei Nachwuchswettbewerben für klassische Musik in Polen gewann. Im Jahr 1999 wurde er Dritter beim nationalen Geigerwettbewerb in Poznan und gewann jeweils den ersten Preis beim regionalen Geigerwettbewerb in Szczecin und beim Barock Musik Wettbewerb in Gorzow.

Mit dreizehn entschied er sich für den Jazz: „Er gab mir die Freiheit, die ich suchte.“ Auch hier folgte in kürzester Zeit eine bemerkenswerte Reihe von Auszeichnungen. 2002 gewann er den ersten Preis beim „Jazz Celebration“ Wettbewerb in Gorzów. Seit 2001 hat er jährlich den „Key for Career Award“ des renommierten Polnischen Magazins „Jazz Forum“ gewonnen.

Mit 16 begann schließlich Bałdychs internationale Karriere. Er spielte in ganz Europa und Asien. Nachdem er sein Jazzstudium an der Musikhochschule Kattowitz mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, bekam er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Seither ist New York der Ausgangsort seiner musikalischen Reisen durch alle Welt, unter anderem tourte er mit Grammy-Gewinner, dem Pianisten Jim Beard. In den vergangenen drei Jahren dann erhöhte sich die Schlagzahl enorm: An der Seite der berühmten Violin-Kollegen Didier Lockwood, Pierre Blanchard, Jerry Goodman Krzesimir Debski und Christian Howes nahm er an dem vom Gitarristen Jaroslaw Smietana geleiteten „Tribute to Seifert“ teil. In unterschiedlichsten Konstellationen legte er zudem in rascher Folge bemerkenswerte Alben vor, unter anderem ein Duo mit der Sängerin Mika Urbaniak, eines mit den „Groove Razors“ und zuletzt „Magical Theatre“, inspiriert von der Lektüre von Hermann Hesses „Steppenwolf“.

Neben seiner regelmäßigen Arbeit für Theater- und Filmproduktionen ließ Bałdych – obwohl in den USA lebend – auch den Kontakt zu polnischen Musikern nie abreißen. Seine Band Damage Control ist ausschließlich mit Landsleuten besetzt. Folgerichtig wurde der polnische Pianist und ACT-Künstler Leszek Możdżer auch auf ihn aufmerksam. Während der Expo in Spanien 2008 lernten sich die beiden kennen, ein Jahr später schrieben sie gemeinsam den Soundtrack für den Film „Sir Arnes Schatz“ des schwedischen Regisseurs Mauritz Stiller. Możdżer empfahl Bałdych auch an ACT-Chef Siggi Loch, der nicht lange zögerte, den jungen Geiger in die ACT Familie aufzunehmen.

Mit Siggi Loch und Nils Landgren als Produzenten ging es mit einer erstklassigen Studioband und Bałdychs neuesten Kompositionen Anfang März 2012 zur Aufnahme seines ACT Debüts „Imaginary Room“ (ACT 9532-2) ins Berliner Hansa-Studio. Neben dem schwedischen Weltklasse-Bassisten Lars Danielsson unterstützen Bałdych auf dem Album der Schlagzeuger Morten Lund sowie der schwedische Pianist Jacob Karlzon. Zwei der derzeit größten Talente des skandinavischen Jazz, der finnische Trompeter Verneri Pohjola und der norwegische Saxophonist Marius Neset, bilden die Bläsersektion.

Auf „Imaginary Room“ erlebt man stets eine Geige, wie man sie so noch selten gehört hat. Hier klagt und schluchzt nichts, eher erinnern Bałdychs technisch atemberaubende Linien an die eines Bläsers und mehrstimmige Passagen an das Akkordspiel eines Pianisten, immer unterlegt von einem leicht rauhen, bluesigen Unterton. Man vergisst jedes Geigen-Stereotyp und wird Zeuge von Bałdychs beeindruckender Virtuosität, Expressivität und Variabilität. Mit erst 26 Jahren ein bemerkenswertes Debüt.

Mit der Livepremiere von „Imaginary Room“ beeindruckte Adam Bałdych auf der Hauptbühne des JazzBaltica Festivals 2012. Mit seiner „Baltic Gang“, einer All-Star Besetzung mit vielen der besten Jazzmusiker aus dem Ostseeraum, brachte er Publikum wie Kritik gleichermaßen mit umwerfender Virtuosität, Improvisation und Interaktion zum Staunen. Außerdem wirkte er auf dem am 26.10.2012 erscheinenden Album „My History Of Jazz“ des finnischen Pianisten Iiro Rantala mit, mit dem zusammen er unlängst bei einem gefeierten Duo-Auftritt auf dem Montreux Jazz Festival für Furore sorgte und einmal mehr klar machte: Europa hat einen neuen Jazz Star!

Im Jahr 2013 erhielt Adam Baldych für das Album „Imaginary Room“ den ECHO Jazz 2013 als bester Instrumentalist national (besondere Instrumente) und trat live im Rahmen der Preisverleihung am 23. Mai in Hamburg auf. Die Leser des polnischen Jazzmagazins „Jazzforum“ wählten ihn zum „Violinist des Jahres“. Am 25.3. war er außerdem Teil der gefeierten Konzertreihe "Jazz at Berlin Philharmonic".

Am 30. Mai 2014 erschien auf ACT das aktuelle Album „The New Tradition“ – eine Duoaufnahme mit Adam Baldych und dem israelischen Pianisten Yaron Herman. Das englische Jazzwise-Magazin schrieb: „Adam Baldych hat der Kunst der Jazzgeige neues Feuer und neue Vorstellungskraft beschert.“ und die Süddeutsche Zeitung stellte fest: „Wer einen neuen Debussy, einen neuen Grieg, einen neuen Strawinsky sucht, der sollte heute ehr beim Jazz nachschauen, als in der Modernen Klassik. Adam Baldych und Yaron Herman hätten ihr Album auch „The New Classic“ nennen können. In 50 Jahren wird ihre Musik bestimmt so bezeichnet werden.“ Adam Baldych wirkte als Teil des Iiro Rantala String Trios an dessen Album „Anyone With A Heart“ mit und tourte europaweit ausgiebig, sowohl in diesem Trio, als auch im Duo mit Yaron Herman. Ebenfalls 2014 trat begeisterte Adam Baldych das Publikum im Rahmen des „20 Jahre Nils Landgren & ACT“ Jubiläumskonzert, das am 10. Oktober in der Hamburger Laeiszhalle stattfand.

Adam Baldych hat sich auch auf das Komponieren für größere Bands und Orchester fokussiert. 2014 komponierte er einen ganz speziellen Zyklus genannt „Mozaika“ für Orchester in Verbindung mit einem Jazz Quintett. Er bezog sich auf kulturelle Mischungen von alluvialen Völkern und inspirierte sich von deren Traditionen. Weiterführend komponierte er 2015 „Mozaika – Impresje“ mit Gesang, Klavier, Bass, Percussions, Streichorchester und improvisierender Violine für das Baltic Neopolis Orchester. Als Antwort auf den Krieg in Syrien schrieb er 2016 „Antiphona – Syrian Psalms“ mit Einladung an die syrische Sängerin Dima Orscho. Musik geschrieben für Orchester, Gesang und improvisierende Instrumente basierend auf apokryphen Schriften, welche in Syrien erstellt wurden, kam das Werk in der NOSPR Halle zur Uraufführung und unterstützte die leidende, im Krieg lebende Bevölkerung von Syrien finanziell.

Im März und April wird sie nun mit dem neuen Album auf Tour gehen, sieben Konzerte in Leipzig (30.03., Kupfersaal), Stuttgart (31.03., Im Wizemann Club), München (01.04. Hansa 39), Berlin (03.04., Columbiatheater), Hamburg (04.04., Mojo), Köln (05.04., Stadtgarten) und Mainz (06.04., Frankfurter Hof) stehen auf dem Tourneeplan. Tickets sind ab Freitag, 03.12., 10:00 Uhr im exklusiven Presale via www.eventim.de, sowie ab Montag, 06.12, 10:00 Uhr im allgemeinen Vorverkauf erhältlich!

„No one!s gonna tell you how to move on / Except the girl with a gun”, singt Leslie Clio in „Girl With A Gun“, dem Opener ihres vierten Albums „Brave New Woman“ und umreißt damit gleich zu Beginn, worum es auf diesem zu gleichen Teilen kämpferischen wie in sich selbst ruhenden Album geht: Zwei Jahre lang hat Clio zuvor nach einer Plattenfirma gesucht, die ihre Vision versteht, der sich erschließt, worum es ihr verdammt noch mal mit diesen neuen Songs geht.
Künstlerische Kompromisse waren hier schließlich zu keinem Zeitpunkt vorgesehen. Jeder Ton, jede Zeile, jedes Arrangement sollte am Ende genau an der Stelle sitzen, an der Leslie Clio es haben wollte, weil es nirgendwo anders hingehört. Also hat Clio kurzerhand ihr eigenes Label gegründet und veröffentlicht „Brave New Woman“ nun selbst – unterstützt von einem komplett weiblichen Kernteam.

Das Album ist insofern nicht zuletzt Leslie Clios stolze Message an die Welt, immer seine Frau zu stehen: „Stick to your guns“, das war die Losung.
Entstanden sind auf diese Weise elf Songs, deren Kernmerkmale weiterhin die Insignien des klassischen Leslie-Clio-Sounds sind: raumgreifende Arrangements, klare Instrumentierungen und eingängige Melodien. Soul, Pop, R&B und elektronische Einflüsse bilden hier immer noch die Basis, auf der Leslies unverkennbarer Gesang thront. Die neuen Songs belegen aber gleichzeitig die beeindruckende künstlerische Entwicklung, die diese Frau durchlaufen hat. Die wehmütig-bezaubernde Akustikballade „Comment Allez-Vous?“, der auf klassische Weise erhabene Klaviersong „Back to You“ oder der als orchestrierte Ballade neuinterpretierte Camouflage-Hit „Love is a Shield“ bezeugen diese Entwicklung und erinnern uns zugleich an die einzigartige Ausnahmeklasse der Sängerin Leslie Clio.

Keine Frage: Mit diesem Album nähert sich die mehr als nur einmal als „beste deutsche Sängerin ihrer Generation“ bezeichnete Clio ihrem stimmlichen Peak. Poppigere Nummern wie “Good Trouble” oder “Abcdef*ck Off” setzen die Rebellion und Edginess des progressiven Openers “Girl With A Gun” konsequent fort.

Nach gehyptem Newcomerstatus mit Chartplatzierungen, Radiohits, einer Echo-Nominierung als „Beste deutsche Künstlerin“, Konzerten auf den größten Festivals und der Teilnahme bei “Sing Meinen Song” , zeigt uns Leslie nun, wie schön es klingen kann, erwachsen zu sein. Mit „Brave New Woman“ ist ein wunderschön ehrliches, innovatives und zeitloses Album entstanden, das uns noch sehr lange begleiten wird.

Max Mutzke

IM PARK

Er ist viel mehr als nur ein Sänger und Songwriter. Genau betrachtet, ist Max Mutzke ein echter Storyteller, der in seinen Tracks nicht nur seine eigenen Gedanken und Gefühle, sondern auch persönliche Beobachtungen dessen festhält, was um ihn herum passiert. Tausend verschiedene Eindrücke, die er seit dem Release seines mit Gold ausgezeichneten Top 1-Durchbruchsdebüts in einem immer wieder überraschenden Soundmix aus Pop, Rock, Soul, Funk, Jazz, HipHop und unzähligen anderen Einflüssen verarbeitet.

Auf seiner neuen Single gibt Max Mutzke nun ein deutliches Statement ab: Ein kraftvolles Zeichen, mit dem er allen Fans Mut machen möchte, die Hoffnung auch in schwierigen Zeiten nicht zu verlieren, positiv zu denken und sich darauf zu konzentrieren, nur „Gute Geschichten“ zu erzählen – und auch aktiv mitzugestalten. Mit seinem aktuellen Longplayer „Wunschlos süchtig“ hat Max Mutzke im vergangenen Jahr ein ganz besonderes Album veröffentlicht. Sofort unter die Haut gehende, empowernde Songs, auf denen er seine ganz eigene Definition von Glück vorstellt. Und auch seinen persönlichen Weg zum Glücklichsein nachzeichnet.

Berührende Lieder über Liebe und Freundschaft („Beste Idee“), von zwischenmenschlicher Nähe („Nimmst du mich in den Arm“), vom unschätzbaren Wert der Kunst und Kultur („Königreich“). Und immer wieder von Zusammenhalt und Einheit, gegenseitigem Respekt und Akzeptanz („Dieselbe Sonne“, „Einfach Astronaut“). Ein thematischer roter Faden, den er auch mit seinem brandneuen Song aufnimmt. Mit „Gute Geschichten (Version 2022)“ legt Max Mutzke nun eine Neuaufnahme des gleichnamigen Albumtracks vor, mit dem er einmal wieder seine feinen Antennen für den Zeitgeist beweist! „Gute Geschichten (Version 2022)“ erscheint als exklusiver Non-Album-Track am 11.02.2022.

Mit „Gute Geschichten (Version 2022)“ veröffentlicht Max Mutzke nun ein bluesig-stampfendes Groovemonster aus, das authentischen Mississippi-Delta-Swag mit einer wichtigen Botschaft verbindet. „Der Mensch ist das einzige intellektuell begabte Wesen im gesamten Universum, das in der Lage ist, Geschichten zu erzählen und auch selbst zu schreiben“, so Mutzke über die Message seiner neuen Single, mit der er gesellschaftlicher Spaltung, Hetze und jeder Form von Unwahrheit den Kampf ansagt. „Leider erzählen wir uns häufig nur die schlimmen Geschichten von Leid und Lügen. Warum fangen wir nicht an, uns stattdessen die guten Geschichten zu erzählen? Die von Wahrheit, von Liebe und von Zusammenhalt. Wir alle sind in der Verantwortung, gute, wahre Geschichten zu erschaffen und etwas Positives zu hinterlassen. Denn am Ende sind es nur die guten Geschichten, die bleiben.“ Max Mutzke und die (Rück)Besinnung auf die guten Geschichten. Was ist Deine?

Nils Landgren Funk Unit

AM FLUSS

Alles, was man wissen muss, erzählt Nils Landgren im ersten Song selbst, dem Titeltrack des neuen Albums „Unbreakable‘‘. Nach einem krachenden Gitarrenriff und weich groovenden Orgelakkorden singt er: „We’ve been funkin‘ for a long time, more then twenty years. We’ve seen the world like it is, are facing all the fears. From Shanghai to New Jersey, seen the Kreml too. Everywhere we go, funkin‘ is all we do. We‘re unbreakable!‘‘ In der Tat sind es nun genau 25 Jahre, dass er den Grundstein für seine in Europa konkurrenzlose Karriere als Posaunist, Sänger, Produzent, Mentor, Bigband-Leader und Festivalleiter legte - mit seiner Funk Unit.

Auf ureigenem amerikanischen Gebiet, dem jazzigen Soul und Funk nämlich, bewiesen Landgren und seine eingeschworene Truppe, dass europäische Musiker nicht nur mithalten, sondern sogar eigene Akzente setzen können -- - heute eine Selbstverständlichkeit, damals eine Sensation. Zahllose Funk-Formationen tummeln sich inzwischen zwischen Island und Griechenland, zwischen Frankreich und Polen, doch NLFU, die Nils Landgren Funk Unit, ist immer noch die Speerspitze. Auf „Unbreakable‘‘ kann man wieder hören, warum. Machen Landgren und die Funk Unit doch stets, was einen Song unmittelbar unter die Haut gehen lässt: Unwiderstehlich wummert der Slow Groove bei Allen Toussaints „Just A Kiss Away‘‘ dahin, ganz relaxed und gerade deshalb mit maximaler Spannung geht es auch bei „Friday Night‘‘ und Herbie Hancocks „Stars In Your Eyes‘‘ zur Sache. Die Soul-Schraube wird aber bei „Old School‘‘ und „NLFU Funk‘‘ problemlos angezogen, um mit „Bow Down‘‘ hymnisch und mit einem Schuss Hip-Hop auszuklingen.

Grandios wie eh und je ist das Netz, das zwischen den Instrumenten und Stimmen geknüpft wird: Das hohe helle Timbre Landgrens harmoniert spannungsvoll mit dem dunklerem, auch mal mit Vocoder verfremdeten von Magnum Coltrane Price (am eindrucksvollsten wohl bei „Get Down On The Funk‘‘), dazu kommen immer wieder „close-harmony‘‘- Chorsätze der ganzen Band im Stile von Earth, Wind & Fire. Erneut haben sich Landgren und seine Jungs auf ihrem Album „Unbreakable‘‘ prominente Gäste eingeladen. Allen voran das „Funk Unit-Ehrenmitglied‘‘ Ray Parker Jr. Der mit „Ghostbusters‘‘ berühmt gewordene Gitarrist und Sänger war schon beim Funk Unit Klassiker „Licence To Funk‘‘ dabei, wie auch bei „Creole Love Call‘‘, der Zusammenarbeit Landgrens mit Joe Sample. Und steuert hier auf fünf Songs seine bluesige Gitarre und bei „Rockin‘ After Midnight‘‘ ebenfalls seine unverwechselbare Stimme bei. Auch US-Trompeter Tim Hagans - 1999 bei „5000 Miles‘‘ ebenfalls bereits mit von der Partie -- - spielt auf dem Album eines seiner großartigen Soli. Schließlich fehlt auch die amerikanische Jazz- und Funklegende nicht, die bereits auf dem ersten Funk-Unit-Studioalbum „Paint It Blue‘‘ 1996 zu hören war: Randy Brecker. Auf dem wundervollen Marvin-Gaye-Cover „Rockin‘ After Midnight‘‘ zeigt der Trompeter warum er auch heute noch, mit 71 Jahren, zu den gefragtesten Solisten weltweit gehört. Das ist, um einen der Songtitel zu zitieren, „Old School‘‘ im besten Sinne.

Ein Album mit Funk vom Feinsten, bei dem sich Landgren und seine Unit tatsächlich als „unbreakable‘‘, als unkaputtbar erweisen. Zu ihrem 25. Band-Jubiläum zünden die Jazz-Action-Helden auch live ein wahres Funk- Feuerwerk. Ermüdungserscheinungen ausgeschlossen.

SAMSTAG, 18. Juni

 

 

Shannon Barnett Quartet

IM PARK

„Feurig bis düster; fokussiert auf rhythmische Elemente und schrullig humorvoll“ beschreibt Shannon Barnett ihre Musik.
In diesem Jahr mit dem deutschen Jazzpreis ausgezeichnet, bringt sie mit ihrem Quartett hochkarätige Improvisation zum JAM Festival!

 

Jeff Cascaro

AM FLUSS

Seit dem Soulrevival sind die großen Namen der Black Music wieder in aller Ohren. Unabhängig von Trends und Retro-Moden trägt der schwarze Soul hierzulande schon etwas länger einen weißen Namen: Der Sänger Jeff Cascaro hat sich mit seinem Debüt "Soul Of A Singer" von 2006 an die Spitze der Soul-Credibility katapultiert und bewiesen, dass das Erbe von Ray Charles, Wilson Pickett und Marvin Gaye auch in unseren Breiten höchst lebendig weiterentwickelt werden kann.

Sein neuester Soul Paukenschlag, das Album ‚The Other Man’, rief Entzücken bei der Presse hervor: „Auf ,,The Other Man" kommt Cascaro ungemein lässig und zugleich einfühlsam rüber.“ (Jazzpodium 03/2012). „Wer ein Faible für ‚schwarze Musik’ hat, findet auf dem neuen Album von Jeff Cascaro ‚The Other Man’ reichlich Futter“ (Darmstädter Echo 15.03.2012)

Der aus dem Ruhrpott stammende Sänger Cascaro ist aber zudem ein Mann des Wissens. Er singt heute mit allen namhaften Big Bands Deutschlands, wurde gar im April 2012 von der BBC Big Band nach England geladen und auch in Italien kann man ihn regelmäßig an der Seite von Superstar Mario Biondi sehen. Jeff Cascaro ist gefragt, dies auch in Weimar, wo er eine Professur für Jazzgesang inne hat.

Sein Live Programm beinhaltet feinste Soul-, Blues- und Funk- Nummern. Heißes Soul Food für Menschen mit Seele und Tanzbein. Das Festival Bingen Swingt wird zum Schwitzen gebracht – dies ist sicher!

Besetzung:

Jeff Cascaro (voc) / Bruno Müller (guit) / Ulf Kleiner (keys) / Christian von Kaphengst (bass) / Flo Dauner (dr)

XXX

SWR Bigband & Chris Potter

IM PARK

17 Musiker - ein Sound, der überzeugt. Die SWR Big Band wurde bislang vier Mal für den Grammy - den wichtigsten Musikpreis der Welt - nominiert und bekam 2015 den „German Jazz Award in Gold“. Bei so viel Ruhm lässt sich bescheiden sagen: Die SWR Big Band ist eine der besten der Welt und aus dieser Kategorie stammen viele ihrer Gäste: Quincy Jones, Larry Carlton, Pat Metheny, George Benson, Zaz, 

Dee Dee Bridgewater, Gary Burton, Curtis Stigers, Jacob Collier, Patti Austin, Roy Hargrove, Martin Tingvall, Sammy Nestico, Maria Schneider, Ivan Lins, John Beasley, Ack van Rooyen, Joo Kraus, Toshiko Akiyoshi, Bill Holman, Bob Mintzer, Nils Landgren, New York Voices, Magnus Lindgren und Ralf Schmid. Oder darf’s ein bisschen mehr Pop sein? Geht auch - zum Beispiel mit Paul Carrack, Max Mutzke oder Götz Alsmann. Konzerte und Gastspiele gibt die Band die Band quer durch Deutschland und dem europäischen Ausland.

Ähnlich den großen Big Bands der USA hat die SWR Big Band ihren ganz eigenen Klang. Startschuss dafür war am 01. April 1951 unter Erwin Lehn. Seit damals sind mehr als 10000 Arrangements für dieses Ausnahmeorchester entstanden, das schon bald nach seiner Gründung als „Daimler unter den Big Bands“ galt. Denn mit auf der Bühne standen viele Stars: Miles Davis, Chick Corea, Dexter Gordon, Astrud Gilberto, Chet Baker, Caterina Valente oder auch Arturo Sandoval. Seit Anfang der 90er-Jahre tritt die SWR Big Band mit unterschiedlichen Dirigenten auf – je nach Projekt und Musikstil. Seit 2018 ist der schwedische Saxophonist und Flötist Magnus Lindgren eng mit der Band als Artist in Residence verbunden und entwickelt dabei ihren Sound kontinuierlich weiter.

Richard Bona

AM FLUSS

Fans nennen ihn „The African Sting“, Kritiker nennen ihn einen Profi, aber es ist seine einzigartige und elektrisierende Art, sich mit seinem Publikum zu verbinden, das ihn als das bezeichnet, was er wirklich ist – ein wahrer Musiker. Richard Bonas scheinbar mühelose Stimme, die wildeste Fähigkeiten am Bass, sein einzigartiges Songwriting und die Fähigkeit, fast jedes Instrument einfach zu lernen.

Bona stammt ursprünglich aus Kamerun und bleibt seinen Wurzeln treu, wobei sich afrikanische Rhythmen in jedem seiner sieben Alben wiederfinden; Die ersten drei Szenen aus meinem Leben, Reverence und Munia zeigen seine einzigartige Herangehensweise an das Geschichtenerzählen durch Klänge. Bonas Alben spiegeln seinen Wunsch wider, mit Musik Stellung zu Themen zu beziehen, die die Unterdrückten betreffen.  Nach ausgiebigen Touren durch Frankreich, Europa und Japan tourte er mit Pat Metheny und trat als Gast auf zwei Alben von Bobby McFerrin auf. Später erhielt er Anerkennung bei den Victoires du Jazz Awards, wo er die Trophäe als„Bester Künstler International“ gewann.Kurz darauf wurde Bona vom Festival International de Jazz de Montreal mit dem Antonio Carlos Jobim Award als Künstler im Bereich der Weltmusik, dessen Einfluss auf die Evolution des Jazz immens ist, ausgezeichnet.  Mit zahlreichen Auszeichnungen, Performances und jahrelanger Expertise hat sich Bona zu einem der versiertesten und begehrtesten Musiker seiner Gerneration entwickelt.

Das wird ein wundervoller alternativer Festivalabschluss!

Joy Denalane

IM PARK

JOY WIRD LEIDER AUFGRUND EINER CORONA-QUARANTÄNE NICHT SPIELEN.

Sound war im Hause Denalane allgegenwärtig. Insbesondere die junge Joy verbrachte unzählige Stunden vor den väterlichen Plattenregalen und kannte die meisten Werke, auf die sie sich jetzt bezieht, noch bevor sie lesen oder schreiben konnte. Die Soul-, Jazz- und Funk-Platten des Vaters haben sie als Person geprägt und die musikalische Richtung definiert, in die sie sich als Künstlerin bewegen würde.

Man muss das alles unbedingt wissen, um die Bedeutung und die musikalische Kraft von „Let Yourself Be Loved“ ergründen zu können. Indem sie sich mit dieser Tiefe und Hingabe mit der Musik ihrer Kindheit beschäftigt, begibt sich Joy Denalane nicht nur auf eine Suche nach ihren musikalischen Wurzeln. Es geht hier nicht um Vintage- Simulationen alter Soul Aufnahmen. Sondern natürlich um: Identität. Musikalisch, politisch, persönlich. Der biografische Aspekt, der Wunsch nach Verortung zieht sich bereits durch das Werk dieser Frau. Gleich mit ihrem ersten Album, dem mit Gold ausgezeichneten „Mamani“, machte Joy Denalane sich auf die Suche nach den südafrikanischen Wurzeln ihres Vaters, bereiste dessen Heimat und arbeitete mit lokalen Musikern zusammen.

„Born & Raised“, mit dem sie Platz zwei der deutschen Charts erreichte, trug die Sehnsucht nach einer klaren Identität dann bereits im Titel und widmete sich vor allem ihrer großen R&B-Leidenschaft. Auf den Top-10-Alben „Maureen“ und „Gleisdreieck“ schließlich stellte Denalane sich ihrer Biografie und suchte die Orte ihrer Kindheit und Jugend musikalisch wieder auf.

RAHMENPROGRAMM

Donnerstag, 16. Juni | 14 – 16 Uhr

Zum Festivalauftakt wandern wir gemeinsam zu einem einzigartigen Aussichtspunkt inmitten der Weinberge mit phantastischem Blick auf den Rhein & die rheinhessischen Reben. Hier probieren wir 6 Weine & genießen dabei ein kleines Picknick.

Samstag, 18. Juni | 13.30 – 16 Uhr

Wir erleben Wein, Winzer & Natur bei einer Planwagenfahrt entlang der wunderschönen Weinhänge des Binger Rochusberges, verkosten regionale Weine und genießen kleine Snacks.

Preis 39,- Euro p.P.

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Bingen Tourismus & Kongress GmbH

Rheinkai 21 | 55411 Bingen am Rhein

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